Solnhofen 210

Wissenswertes

Ist „Der Solnhofener“ nur für einen Neubau geeignet oder kann ich den Natur-Kalkstein auch bei einer Renovierung bzw. Sanierung z.B. einsetzen? Z.B. für eine Fußboden- oder Deckenheizung/-kühlung?

Wer eine Fußbodenheizung plant, hat an das Oberflächenmaterial, das er verwendet, zwei wichtige Anforderungen: Erstens sollte der Oberbelag in der Lage sein, die erzeugte Wärme möglichst schnell und gleichmäßig in den Raum abzugeben. Das bedeutet: Je höher die Wämeleitfähigkeit des Materials, desto besser die Heiz- bzw. Kühlwirkung. Zweitens sollte das Material so beschaffen sein, dass der Planer mit einer geringen Aufbauhöhe bei der Sanierung von bereits bestehenden Gebäuden rechnen kann.

„Der Solnhofener“ erfüllt beide Kriterien mit Bravour: Mit einer durchschnittlichen Wärmeleitfähigkeit von ca. 3,5 W (m x k) verfügt er über einen ca. dreimal so hohen Wärmeleitfähigkeitskoeffizienten wie keramische Beläge (Feinsteinzeug 1,2 W (m x k). Ein großes Bad wird mit dem Solnhofener selbst bei klirrenden Außentemperaturen an einem frostigen Wintermorgen bereits innerhalb von ca. 25 – 30 Minuten schön mollig warm, während konventionelle Fußbodenheizungen mit flacher Aufheizkurve dafür mindestens 1,50 -2,00 h benötigen.

Zweitens erlaubt „Der Solnhofener“ durch seine hohe Dichte und die damit verbundene hervorragende Wärmespeicherkapazität eine sehr geringe Aufbauhöhe, so dass kein Untergrund für den legendären Natur-Kalkstein ein Problem darstellt. Aufgrund der Plattenstärke ab 7 mm kann „Der Solnhofener“ überall z.B. auch bei sanierten Altbauten nachträglich mit flexiblen Heiz- und Kühlsystemen (z.B. elektrische Fußbodenheizung), eingesetzt werden.