Solnhofen-270

Umwelt

1A-Ökobilanz – Top-Wärmekapazität.

Die Gewinnung der Solnhofener Platten erfolgt in Handarbeit und erfordert nur ganz wenig Energie. Diese archaisch anmutende, aber dadurch auch umwelt- und rohstoffschonende Gewinnung erfolgt seit Jahrhunderten von erfahrenen Hackstockmeistern per Hand – mit Hammer, Meißel und einem eigens entwickelten Brechwerkzeug.

Kein Wunder also, dass die Ökobilanz der Solnhofener Natursteinplatte überragend ist!

Die Solnhofener Platten bestehen zu 98% aus Kalk und zu 2% aus verschiedenfarbigen Tonerden – dies ist die Gewähr für eine hervorragende Wärmekapazität, die sich z.B. für ein wärmespezifisches Zusammenwirken mit einer Fußbodenheizung bzw. einer Decken- und Wandheizung anbietet.
Ebenfalls prima: Im Unterschied zu manch anderen Natursteinsorten ist der Solnhofener gänzlich strahlungsfrei und sorgt als natürlicher „Meeresboden“ für ein gesundes Raumklima.

Umweltpakt

Im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt wurde 1989 das Artenhilfsprogramm für den Apollofalter (Parnassius apollo) begonnen, das in den folgenden Jahren von den Bezirksregierungen (Oberbayern und Mittelfranken) bzw. später alleine von der Regierung Mittelfranken fortgeführt wurde.

Die Ergebnisse aus diesen Arbeiten mündeten in konkrete Vorlagen zur Sicherung und Entwicklung der Plattensteinbrüche dieser Region, die in den Jahren 2000 und 2001 unter der Trägerschaft des Naturpark Altmühltal ausgearbeitet worden waren. Neben einer flächenscharfen Kartierung und Klassifizierung der Halden wurden hierbei auch Maßnahmen zum Aufbau adäquater frischer Halden unter Einbeziehung der modernen Abbaumethoden erarbeitet, erfolgreich getestet und umgesetzt. Diese Konzeption wurde zudem jeder Firma mit vollständigem Kartensatz übergeben, so dass auf dieser Basis jederzeit firmenbezogen geplant und gehandelt werden kann.

apollofalter